Presseerklärung

"Mit hoffnungsvollen Erwartungen begleiten wir die Arbeit der römischen Gottesdienstkongregation und besonders ihres Sekretärs Erzbischof Ranjith", erklärte am 14. August der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken Hubert Gindert in Kaufering. Seine Organisation stehe überzeugt zu der von Ranjith formulierten Absicht, die angemessene Ehrfurcht vor dem heiligen Geschehen auf dem Altar wieder sichtbarer werden zu lassen und kirchliche Traditionen dem Vergessen zu entreißen. Andererseits verstehe sie das realistische Ziel der Kongregation, einen totalen Bruch mit den Reformen im Gefolge des Zweiten Vatikanums zu vermeiden. "Mit diesem Mittelweg, jedes Extrem zu vermeiden, aber dennoch mit Eifer dem Haus des Herrn zu dienen, wird das Forum Deutscher Katholiken nicht nur dem bewährten, sentire cum ecclesia gerecht, sondern bewegt sich auf jener Linie, die der Heilige Vater noch als Kardinal Ratzinger in seinen Schriften vorgezeichnet hat", so Gindert. Der Vorsitzende des Forums äußerte sein Verständnis für die Verbitterung vieler gutwilliger Gläubiger über die zahllosen liturgischen Missbräuche und Abirrungen vor Ort und ihre Empörung über den mangelnden Glaubenssinn, der in ihnen zum Ausdruck komme. Gerade die jüngsten Äußerungen des Erzbischofs Ranjith vermittelten aber ein neues Vertrauen zum Zentrum der Weltkirche und dessen Berufung, den Schatz des Glaubens zu bewahren und in allen kirchlichen Handlungen überall auf der Erde und so auch in unserem Land neu sichtbar werden zu lassen.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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