Algermissen fordert Revision des §218

Unterstützende Erklärung für Bischof Heinz-Josef Algermissen zur Forderung nach Revision des Abtreibungsparagraphen 218.

Die geltende Abtreibungsregelung in Deutschland ist ein schweres Unrecht an den ungeborenen Kindern. Sie nimmt den Kindern das grundlegendste Menschenrecht, das Recht auf Leben. Mit ihr versündigen sich Regierung und Rechtsprechung an der Zukunft und am Gemeinwohl des deutschen Volkes.

Die Etikettierung dieser Abtreibungsregelung als "rechtwidrig, aber straffrei" hat die Abtreibungsziffern nicht gesenkt. Sie hat vielmehr das Unrechtsbewusstsein gegenüber der Tötung ungeborener Kinder geschwächt und so den Weg frei gemacht für Spätabtreibung und für Überlegungen zur Freigabe der Euthanasie.

Wird der geltende Paragraph 218 nicht verändert, zeigt sich die gegenwärtige Regierung als reformunfähig. Sie wird die Probleme Deutschlands nicht lösen.

Das Forum Deutscher Katholiken erinnert die Bundesregierung und die im Bundestag vertretenen Parteien, dass sie dem Gesamtwohl des Volkes verpflichtet sind und unterstützt mit Nachdruck die Forderung des Fuldaer Bischofs Heinz-Josef Algermissen nach Revision des Paragraphen 218.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

Diese Erklärung erhielt auch "Die Tagespost"

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