Eucharistische Gemeinschaft für alle

Brief an die deutschen Bischöfe zum Streit im Bistum Rottenburg-Stuttgart

Hochwürdiger Herr Bischof!

Mit Datum vom 10. Dezember 2003 hatten 108 Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Brief an Bischof Dr. Gebhard Fürst unterschrieben. Sie klagen die Bischöfe an, die in der Verantwortung ihrer Hirtenaufgabe gegen das öffentliche Ärgernis vorgehen mussten, das Geistliche durch Interzelebration und Interkommunion beim ökumenischen Kirchentag in einem offenen Affront gegen Glauben und Praxis der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit gaben. Sie fordern eucharistische Gemeinschaft für alle, die sich in irgendeiner Weise ökumenisch "engagieren" und "die Eucharistie als Herzstück ihres Glaubens mitfeiern", "wo Kirchengemeinschaft schon praktisch gelebt wird". Die Praxis der Interkommunion wird mit einer "verantwortlichen Pastoral" ("das Heil der Seelen als oberstes Gesetz") begründet, mit dem "offenen ökumenischen Klima" in der Diözese, mit einem "breiten theologischen Konsens" und mit dem Hinweis auf den Papst, der von einem "schwerwiegenden geistlichen Bedürfnis" sprach. In dieser Stellungnahme der Pfarrer werden folgende Fakten übersehen, die in der Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" ausführlich dargestellt werden:

Prof. Dr. Hubert Gindert, Forum Deutscher Katholiken

Forum Deutscher Katholiken und die Aktionsgemeinschaft der Initiativkreise

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