Präsident des ZdK klagt über Schmälernug der Laienrechte

Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zur Klage des Präsidenten des ZdK auf dessen Frühjahrsvollversammlung, Bischof Gerhard Ludwig Müller schmälere die Laienrechte.

Der Präsident des ZdK, Joachim Meyer, beklagte auf der Frühjahrsvollversammlung das entschiedene Handeln des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller als Schmälerung der Laienrechte. Mit diesem Funktionärsdenken beweist Meyer einen gravierenden Mangel im Kirchenverständnis, was dem gesamten Vorgang eine grundsätzliche und überdiözesane Bedeutung gibt.

Mit seiner Vorstellung von einer demokratisch verfassten und auf Machtausübung ausgerichteten Kirche schadet er der von Christus auf dem Felsenfundament gegründeten Kirche. Damit entziehen sich Präsident Meyer und das ZdK die Legitimation, für die katholische Kirche in Deutschland zu sprechen.

Denn im Konflikt um den ehemaligen Dekanatsratsvorsitzenden Grabmeier nahm der Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, seine Aufgabe als Bischof wahr "das Volk vor Verirrungen und Glaubensschwäche zu schützen und ihm die objektive Möglichkeit zu gewährleisten, den ursprünglichen Glauben irrtumsfrei zu bekennen" (KKK 92, Ziff. 890). Er entsprach damit dem Recht der Laien, von ihren Bischöfen den unverkürzten und unverfälschten Glauben der Kirche zu erfahren.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Forum Deutscher Katholiken

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