
Von gesellschaftlichen und politischen Kräften wird ein flächendeckendes Netz von Kinder-tagesstätten gefordert. Damit sollen Frauen vorrangig auf Erwerbs- und Karrieremöglichkeiten ausgerichtet werden.
Einschlägige sozialistische und altfeministische Kollektivierungs-Modelle haben sich bereits als Irrwege erwiesen. Sie zerstören die Familie und schaden dem Wohl des Kindes. Die kollektive Betreuung in Kindertagesstätten steht in krassem Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Erfahrungen der Kinderärzte und Psychotherapeuten. Frühkindliche Erziehung im Kollektiv ohne mütterliche Bezugsperson beeinträchtigt die seelische, geistige und körperliche Entwicklung der Kleinkinder nachhaltig.
Den Müttern muss es ermöglicht werden, wenigstens in den ersten drei Lebensjahren ihre Kinder zu betreuen und zu erziehen! Deshalb fordert das Forum Deutscher Katholiken für die drei ersten Lebensjahre eines Kindes:
Die Unterbringung in Kindertagesstätten sollte auf Notfälle beschränkt bleiben, in denen eine andere Lösung nicht möglich ist.
Prof. Dr. Hubert Gindert, Forum Deutscher Katholiken