
Aus der spontanen und unerwartet erfolgreichen Idee von Sabine Beschmann und Regina Steinert in einer für die Kirche bedrängenden Zeit Solidaritätsdemonstrationen für den Heiligen Vater unter Nutzung der neuen Medien (z. B. Internet, Facebook, etc.) zu organisieren, erwuchs der 2010 gegründete gemeinnützige Verein "Pro Papa – Solidarität mit Papst Benedikt XVI. e. V.". Sein Ziel ist es, Katholiken wieder Mut zu machen, sich offen und mutig zu Papst und Kirche zu bekennen. Zweck des Vereins ist die Vernetzung aller papsttreuen Katholiken Deutschlands und das Zusammenstehen. Zwei Großdemonstrationen in München und Köln im Juli 2010 machten den Anfang, im Jahr 2011 sind Solidaritätskundgebungen in München und Karlsruhe sowie in den Folgejahren in allen deutschen Bistümern geplant. Die sicher größte Herausforderung stellt der Besuch Papst Benedikts XVI. im September 2011 in Berlin, Erfurt und Freiburg dar, zu dessen aktiver Teilnahme "Deutschland pro Papa" papsttreue Katholiken aus ganz Deutschland mobilisieren will. Die Präsidentin von "Kirche in Not", Antonia Willemsen, die Autorin und Publizistin Gabriele Kuby sowie der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, konnten bereits als prominente Schirmherren der Aktion "Wir fahren zum Papst!" gewonnen werden. Das Wort des hl. Augustinus: "Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Vielfalt, in allem aber Liebe!" wurde zum Motto der Gruppe: Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus in Einheit und Treue mit dem Papst und den Bischöfen ist ihre Basis, die innerkirchlich nicht zwischen "rechts" oder "links" unterscheidet, sondern die Vielfalt der Katholizität nach außen sichtbar werden lässt.
Der gemeinnützige Verein "Durchblick e. V." wurde 1997 von Thomas
Schührer mit dem Ziel gegründet, die katholische Lehre gemäß dem II.
Vatikanischen Konzil zu verbreiten und zu verteidigen. Dazu gibt er
unter anderem die Zeitschrift "Der Durchblick" heraus. Eine Vielzahl von
Autoren nimmt in dieser Zeitschrift zu kirchlichen und
gesellschaftlichen Themen Stellung. Dabei wird nicht nur theoretisches
Wissen vermittelt, der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der konkreten
Umsetzung im persönlichen Glaubensleben, im Alltag, in Familie und Beruf.
Die Artikel werden kurz und in einfacher Sprache gehalten und ansprechend illustriert, um es dem theologischen Laien leicht zu machen, sich über die wesentlichen Glaubensinhalte zu orientieren.
Vereinsvorsitzender Thomas Schührer hält darüber hinaus regelmäßig Vorträge.
Schnell kam das Thema Lebensrecht als zweite, wichtige Aufgabe für den "Durchblick e. V." dazu. Schwerpunkte sind öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie die "Embryonenoffensive", bei der originalgetreue Kunststoffmodelle verteilt werden, die ein ungeborenes Kind im Alter von 10 Wochen zeigen. Dazu kommen die "1000 Kreuze Aktion" und die "Aktion 1000 Kinderschuhe", bei denen durch das Aufstellen von 1000 Kreuzen bzw. 1000 Kinderschuhen auf die tatsächliche Zahl der jeden Arbeitstag in Deutschland abgetriebenen Kinder hingewiesen wird. Außerdem bietet der Durchblick e. V. betroffenen Frauen, die unter einer Abtreibung leiden, ein Forum, damit sie auf ihr Leid aufmerksam machen können. Darüber hinaus unterstützt der Verein Gruppen und Einzelpersonen, die im Bereich Lebensrecht aktiv werden wollen. In diesem Bereich arbeitet der Durchblick e. V. überkonfessionell mit anderen Lebensrechtsgruppen zusammen.
ist die Generation von jungen und jung gebliebenen Menschen, die vom fairen, offenen und ideologiefreien Umgang Papst Benedikts XVI. mit den Fragen unserer Zeit begeistert sind.
Die Generation Benedikt, ein Netzwerk von Jugendlichen aus aller Welt, ist aus dem Weltjugendtag 2005 in Köln hervorgegangen. Sie will ihrer Generation ein angemessenes Sprachrohr in der Medienwelt verleihen. Die jungen Vertreter der Generation Benedikt wollen mit gleichaltrigen Wahrheitssuchern Erfahrungen teilen, Hinweise auf mögliche Antworten geben und mit ihnen gemeinsam Lebenswahrheiten formulieren – verständlich, zugänglich, lebensnah und öffentlich.
Als Vorbild dient Papst Johannes Paul II., weil er nicht zuletzt durch die Begründung der Weltjugendtage viele junge Menschen mit seinen Botschaften erreicht und bewegt hat. Außerdem pflegte er einen offenen und fairen Umgang mit den Medien sowie mit der außerkirchlichen Öffentlichkeit.
Die Mitglieder der Generation Benedikt sind junge Erwachsene, die ihr Leben am katholischen Glauben in seiner ganzen Bandbreite ausrichten und bereit sind, ihren Glauben und die daraus resultierende Lebensweise auch in der Öffentlichkeit zu bekennen und zu erläutern.
Vertretung junger Menschen in den Medien – unvoreingenommen, offen, katholisch:
Die Generation Benedikt ist weltweit vernetzt. Sie vertritt in der Medienwelt die Millionen von Jugendlichen, die auf den Weltjugendtagen und im gesellschaftlichen Leben eine positive, offene und konstruktive Einstellung zu Papst Benedikt XVI. und der katholischen Kirche zum Ausdruck bringen.
Die jungen Vertreter der Generation Benedikt sind wie alle jungen Menschen auf der Suche nach Antworten auf die Fragen des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens. Sie verweigern sich auf ihrer Suche nach Wahrheit nicht bewährten Autoritäten. Vielmehr möchten sie deren Anliegen besser verstehen und anderen Menschen zugänglich machen.
Der Papst stellt eine bedeutende dieser Autoritäten dar und ist daher erster Bezugspunkt der Generation Benedikt. Die Generation Benedikt sieht sich nicht als abgeschlossenen Kreis. Vielmehr will sie durch ihre Zuwendung auf die normalen Lebensumstände und die Fragen vieler junger Menschen hin auch jene erreichen, welche bisher Hemmungen hatten, sich auf ihrer Suche mit den Antworten von Papst und Kirche auseinanderzusetzen.
International:
Die Herkunft der Mitglieder – Deutschland, Frankreich, Italien, USA und Mexiko – spiegelt zum einen die Internationalität und Universalität der katholischen Kirche wieder, zeigt zum anderen aber auch, dass die jungen Menschen auf dem ganzen Erdball ähnliche Fragen umtreiben.
Aufbruch der jungen Kirche im Geist Mariens
Beim Weltjugendtag 1989 in Santiago de Compostela rief Papst Johannes Paul II. die Jugend der Welt auf, sich für die Neuevangelisierung einzusetzen. Durch diesen Aufruf inspiriert, entstand in Deutschland und England JUGEND 2000 / YOUTH 2000.
„Wir wollen die Freude am Glauben, die wir erlebt haben, auch an andere junge Menschen weitergeben und sie zu einer tiefen Begegnung mit Christus, besonders im Sakrament der Eucharistie, führen. Daher veranstalten wir regelmäßig „Prayerfestivals“, Fahrten zu Weltjugendtagen, Jugendkatechesen und Jugendwallfahrten, „Holy Hours“ u. v. a. m. Gemeinschaft im Glauben erleben wir auch in Gebetskreisen und bei thematischen Ski- und Wanderwochenenden.“
Der Mensch will seinem Leben einen Sinn geben. Nicht einen unsicheren mittelmäßigen, fälschlichen, sondern wahren Sinn, der ihn ausfüllt und über sich hinauswachsen lässt. Diesen Sinn findet er in Jesus Christus. In seiner Nachfolge übernimmt er freudig Verantwortung im Dienst an Gott und den Mitmenschen.
Die Katholische Pfadfinderschaft Europas ist ein Bund von Kindern, Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen, die sich der „Pfadfinderidee“ ihres Gründers Baden-Powell verpflichtet wissen.
Ihr Ziel ist die Förderung der ganzheitlichen Erziehung von Jugendlichen auf Grundlage der Eigenverantwortung, sodass sie zu verantwortungsvollen, christlichen Persönlichkeiten heranreifen und fähig werden, in Beruf, Familie oder geistlichem Stand ihre Aufgabe im Reiche Christi zu finden.
Kinder und Jugendliche sind in der heutigen Gesellschaft verschiedensten Einflüssen ausgesetzt. Nicht alle tragen zu einem gelungenen Leben bei. In der Pfadfindergruppe lernen sie in einer guten Atmosphäre, wie sie ihr Leben in der modernen Gesellschaft als verantwortungsbewusste Christen erfolgreich meistern.
Die gesamte Erziehung wird getragen von einem gesunden Glaubensleben. Dazu gehören Kenntnisse über den Glauben, Gewissensbildung sowie ein altersgerechtes Leben aus dem Gebet und den Sakramenten.
„Kirchlichen Sinn, religiös sittliches Hochstreben und marianische Frömmigkeit” bescheinigte der Bischof von Augsburg der Katholischen Pfadfinderschaft Europas in seiner Bestätigung als kirchliche Jugendgemeinschaft vom 11. Februar 1992. Als Mitglied der Union Internationale des Guides et Scouts d’Europe ist die Katholische Pfadfinderschaft Teil einer privaten internationalen Vereinigung von Gläubigen, die am 26. September 2003 durch den Päpstlichen Rat für die Laien anerkannt wurde.
Das Regnum Christi ist eine Apostolatsbewegung, die im Dienst von Mensch und Kirche steht. Sie wurde wie die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi 1941 in Mexiko gegründet. Ihr Charisma deckt sich mit dem der Legionäre Christi. Derzeit zählt sie etwa 70.000 Mitglieder, darunter Jugendliche und Erwachsene, Diakone und Priester aus über 30 Ländern.
Jesus Christus als Person immer besser zu kennen, ehrlich zu lieben und ihn nachzuahmen, das ist der Kern der Spiritualität. Diese persönliche Beziehung zu Christus ist der Motor, der zu einer dynamischen und aktiven Weitergabe des Glaubens führt. Die Liebe fordert uns dazu auf, nach dem wirkungsvollsten Weg zu suchen und bei der ständig notwendigen Erneuerung der Gesellschaft mitzuwirken. Beständiges und liebevolles Vertrauen auf Gott und unermüdliche Arbeit sind die Grundpfeiler auf der Suche nach konkreten Ergebnissen. In enger Zusammenarbeit mit allen Christen, die aktiv am Wohl der Kirche und der Mitmenschen wirken wollen, arbeiten wir an den unterschiedlichsten Werken der Evangelisierung. Dabei spielen die Jugend als Mitgestalter der Zukunft und die Familie als Schule des Lebens eine entscheidende Rolle.
Im November 2004 wurden die Statuten der Apostolatsbewegung Regnum Christi vom Heiligen Stuhl in ihrer endgültigen Form approbiert. Wie aus dem Text des Dekrets hervorgeht, ist es Ziel der Bewegung, „unter den Menschen das Reich Christi zu errichten, und zwar durch die Heiligung der Mitglieder und durch ein apostolisches Wirken, das durch Einzelne und durch Gruppen im Dienst der Kirche und ihrer Hirten ausgeführt wird. Hierfür setzen sich die Mitglieder jeweils in dem Stand und in der Lebensform ein, zu der Gott sie berufen hat <...>. Ihr spezifisches Charisma deckt sich mit dem der Legionäre Christi und besteht darin, das Gebot der Liebe, das Jesus Christus, unser Heiland, uns durch seine Menschwerdung geschenkt hat, zu erfassen, zu leben und zu verkünden“. Auf diese Weise hat der Heilige Vater die Identität und das Charisma der Bewegung Regnum Christi bestätigt.
entstand auf Grund der Botschaften der Königin der Liebe, die in Schio/Italien von 1985 – 2004 dem Seher Renato Baron erschienen ist. In mehr als 1.600 Botschaften, die von der Kirche geprüft und uns für die Verbreitung freigegeben wurden, sind wir aufgerufen zu einem neuen Leben der echten Gottes- und Nächstenliebe. Das von der Gottesmutter gewünschte „Werk der Liebe“ findet seine geistliche Verwirklichung in der vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria, die in dem Statut der „Marianischen Bewegung Königin der Liebe“ verankert ist. Dieses Statut wurde in Zusammenarbeit mit der Diözese Vicenza ausgearbeitet und 1997 vom Bischof angenommen. Neben der Treue zur Lehre der katholischen Kirche ist unsere Mitarbeit und Hingabe an die Gottesmutter, die sich vor allem in der Weihe an ihr unbeflecktes Herz ausdrückt, ein wichtiges Ziel. Mit ihren 25.000 geweihten Mitgliedern aus aller Welt stellt sich die Bewegung ganz in den Dienst der Neuevangelisierung. Die materielle Umsetzung des „Werkes der Liebe“ finden wir in zahlreichen karitativen Werken (Altenheim, Waisenhäuser), deren Durchführung der Vereinigung „Opera dell amore“ (1995 gesetzlich anerkannt) obliegt. Nach dem Wunsch der Gottesmutter entstand auch die Gruppe „Bewegung mit Christus für das Leben“, die sich für den Schutz des „ungeborenen Lebens“ einsetzt. Ein weiteres Werkzeug zur Glaubenserneuerung ist der Radiosender „Maximilian Kolbe“, der Tag und Nacht katholische Sendungen in die ganze Welt ausstrahlt. 1998 wurde der geistliche Assistent Don Bonato vom Bischof beauftragt die Bewegung pastoral zu betreuen. So werden u. a. katechetische Ausbildungen (4x im Jahr) für Jugendliche angeboten, die vom bischöflichen Assistenten in Zusammenarbeit mit der Bewegung durchgeführt werden. Aus diesen regelmäßigen Jugendtreffen formte sich die Schio-Jugend, die durch Maria andere Jugendliche für den katholischen Glauben begeistern will.
NIGHTFEVER möchte die Freude des Weltjugendtags weitertragen und sie allen Menschen weiterschenken. Wir schenken, was wir selbst erleben durften: die barmherzige Liebe Gottes. Darum gehen wir auf die Straßen und Marktplätze, um einzuladen und von der Freude zu erzählen, die uns erfüllt!
Unsere Idee entstand im Anschluss an den Weltjugendtag in Köln und so fand das erste NIGHTFEVER im Oktober 2005 in Bonn statt. Seitdem hat sich NIGHTFEVER in mehreren deutschen Städten angesiedelt.
In der Nacht empfinden Menschen anders als am Tage. Licht, Farben und Geräusche werden intensiver erlebt. Gedanken und Gefühle, die am Tag überdeckt werden, treten in der Nacht mit Macht hervor. Bei NIGHTFEVER erleben Sie spannende Dinge, gute Musik, nette Leute, anregende Gespräche, einfach eine besondere Atmosphäre und mit Jesus Christus einen besonderen Gast in unserer Mitte. Mach die Nacht zum Tag!
Komm zu NIGHTFEVER
„Were not our hearts burning within us?“ (Lk 24,32)
Hinter NIGHTFEVER stehen in den einzelnen Städten viele junge Menschen aus Gemeinden, Gemeinschaften, Priesterkandidaten sowie Studierende verschiedener Fakultäten. Nach dem Weltjugendtag in Köln 2005 initiierten Katharina Fassler und Andreas Süß das erste NIGHTFEVER in Bonn.
Der Abend beginnt in der Regel mit der hl. Messe. Im Anschluss daran besteht bis in die Nacht hinein Gelegenheit zu Anbetung, Gebet, Gesang und Gespräch.
Dort wo sich der Wienerwald in ein helles Tal weitet, liegt seit 1133 eines der berühmtesten Stifte Österreichs: Heiligenkreuz! Gründer ist niemand geringerer als der heilige Leopold III. aus dem Geschlecht der Babenberger, der auch Klosterneuburg und Kleinmariazell stiftete. Die ersten Mönche kamen aus dem französischen Kloster Morimond. Otto, ein Sohn des hl. Leopold, war in Morimond Mönch geworden und hatte seinen Vater um die Gründung bei Wien gebeten. Die Mönche machten aus einem sumpfigen Tal im Wienerwald fruchtbares Land und erbauten die Klosteranlage. Das Stift Heiligenkreuz ist das einzige und älteste Zisterzienserkloster, das ohne jede Unterbrechung seit der Gründung besteht: Weder die Türken 1683 noch die Nationalsozialisten im 20. Jahrhunderten konnten dem Kloster langfristig schaden. Den Namen hat Heiligenkreuz von der großen Kreuzreliquie, die Herzog Leopold V. 1188 dem Stift schenkte und die bis heute von den Gläubigen innig verehrt wird.
Vor allem ist das Stift Heiligenkreuz heute eines der lebendigsten Klöster in Europa, weil es mit zahlreichen jungen Berufungen gesegnet ist, derzeit zählen über 80 Mönche zur Gemeinschaft, soviel waren wir zuletzt im 15. Jahrhundert. Die Gemeinschaft hat sich in den letzten 12 Jahren fast verdoppelt. Der Altersschnitt liegt bei 46 Jahren. Die Gründung eines Priorates in Bochum 1988 ist gelungen, heute ist auch dieses Kloster mit 16 Mönchen fast schon voll. Die Zisterzienser feiern das Chorgebet im Gregorianischen Choral mit Selbstverständlichkeit und Begeisterung, sie leben sehr streng. Gott-sei-Dank ermöglicht der Grundbesitz, der noch aus dem Mittelalter stammt, dass die Mönche die ungeheuren Restaurierungskosten für die riesige Klosteranlage zum Großteil selbst erwirtschaften können.
Wenn man nach Heiligenkreuz kommt, soll man unbedingt eine Führung mitmachen: Sehenswert ist vor allem die Abteikirche mit dem romanischem Langhaus (12. Jh.) und hochgotischem Hallenchor (13. Jh.) mit zum Großteil originalen Glasfenstern, barockes Chorgestühl von Giuliani aus dem 18. Jahrhundert. Eindrucksvoll ist der spätromanisch-frühgotische Kreuzgang, der Kapitelsaal mit Grablege des letzten Babenbergers Friedrich des Streitbaren († 1246), das gotische Brunnenhaus mit farbenprächtigen Glasfenstern aus dem 13. Jahrhundert. Der Kapitelsaal des Stiftes Heiligenkreuz ist eine der bedeutendsten Grabstätten Österreichs: Hier befinden sich 10 Gräber von Babenbergern oder deren Frauen, die im 12. und 13. Jahrhundert das Werden des kleinen Österreich maßgeblich und nachhaltig beeinflusst haben. In einem 11. Grab sind 2 Habsburger bestattet. Unter den Babenbergern sind nicht weniger als 4 regierende Herrscher aus dem Geschlecht der Babenberger, die hier ihre Ruhestätte gefunden haben. - Was die Kaisergruft in Wien für die Habsburger ist, das ist der Kapitelsaal von Heiligenkreuz für das Geschlecht der Babenberger.
Die Zisterzienser von Heiligenkreuz betreuen heute 19 Pfarren und sind in vielen Bereichen der Seelsorge tätig. Das klösterliche Leben gestaltet sich im Rhythmus von Gebet und Arbeit, die Mönche beginnen schon jeden Tag, auch Sonntag um 5.15 Uhr mit dem Chorgebet, das sie in der ehrwürdigen lateinischen Sprache feiern. Die Liturgie wird würdig und sakral gefeiert nach den Normen des 2. Vatikanischen Konzils, die Liturgiesprache ist in allen Teilen das Latein. Gerade das zieht heute interessanterweise junge Leute an. Eine besondere Auszeichnung hat das Stift Heiligenkreuz am 9. September 2007 erfahren, als Papst Benedikt XVI. es auf persönlichen Wunsch besucht hat. In Heiligenkreuz gibt es nämlich seit 1802 eine theologische Hochschule, an der derzeit ca. 180 studieren, der Großteil von ihnen Ordensleute und Priesterkandidaten. Diese Hochschule wurde im Jänner 2007 zur „Hochschule päpstlichen Rechtes“ erhoben und trägt den Namen „Phil-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz“. Die Hochschule Heiligenkreuz ist die größte Priesterausbildungsstätte im deutschen Sprachraum. Es gibt auch ein eigenes Priesterseminar Leopoldinum, das mit 28 Seminaristen voll ist.
Im Jahre 2009 überraschten die Heiligenkreuzer Zisterzienser durch den Erfolg ihrer Gregorianik-CD „Chant – Music for Paradise“: Mit ihren täglichen Gebetsgesängen im Gregorianischen Choral stürmten sie weltweit die Charts und lagen sogar in den Pop-Charts vor so manchen Größen des Pop-Geschäfts. Inzwischen schreiben die Heiligenkreuzer Mönche viele Bücher, von denen einige zu Bestsellern avanciert sind. Die Mönche von Heiligenkreuz pflegen ihre Traditionen, nutzen aber die Mittel der Technik des 21. Jahrhunderts (Facebook, eigener You-Tube-Kanal usw.), um Apostolat zu machen. Monatlich zieht die Jugendvigil hunderte Jugendliche zu einem intensiven Gebetsabend in das Stift Heiligenkreuz.
Die deutschsprachige Provinz der NOVA MILITIA IESU CHRISTI ist eine ritterliche Vereinigung von ledigen und verheirateten Gläubigen, Männern und Frauen, Klerikern und Laien, die sich gemeinsam bemühen, einen christlich-katholischen Lebensstil zu pflegen und die weltliche Ordnung mit christlichem Geist zu beleben. Unsere Gemeinschaft möchte einen Beitrag leisten zur Neuevangelisierung und steht treu zum Heiligen Vater und den ihm verbundenen Bischöfen. Orientierung bieten uns die Ritterlichen Tugenden „State“ – Aufrichtigkeit und Stetigkeit, „Masze“ – Mäßigung und Bescheidenheit, sowie Treue und Verlässlichkeit. Wir sind stetig bemüht, am Kommen des Reiches Gottes und am Aufbau der heiligen römisch-katholischen Kirche mitzuwirken.
Das persönliche Gebet und das Gebet in der Gemeinschaft stärken uns bei diesem Vorhaben. Die Pflege des Tageszeitengebets ist uns ein Anliegen. Die Grundsätze und Lehren der heiligen römisch-katholischen Kirche wollen wir im Alltag aufrichtig leben und vertreten. Wir bekennen uns zum Zweiten Vatikanischen Konzil und seinen Beschlüssen.
Ein besonderes Anliegen unserer Gemeinschaft ist es, zu anderen geistlichen Gemeinschaften und Klöstern sowie zum Forum der Deutschen Katholiken geschwisterlichen Kontakt zu pflegen. Der heilige Benedikt von Nursia und der heilige Bernhard von Clairveaux sind besondere Vorbilder und Patrone der Gemeinschaft. Die Benediktregel dient den Rittern als besondere Richtschnur in ihrem Leben.
Die NOVA MILITIA bezieht sich auf die Tradition des Convento de Christo in Portugal, ohne jedoch personelle oder historische Kontinuität zu beanspruchen. Sie bildet unter dem Dach der internationalen NOVA MILITIA IESU CHRISTI einzelne, selbständige, nationale Provinzen. Die internationale Vereinigung wurde im Jahre 1990 von den tschechischen Christusrittern (Convento de Christo) wieder begründet. Die tschechische Gemeinschaft erhielt im Jahre 2007 durch den Brünner Diözesanbischof Vojtèch Ckrle die kirchliche Anerkennung mit besonderem Wohlwollen für die Gemeinschaft der NOVA MILITIA IESU CHRISTI.
wurde 1992 von katholischen Männern (Laien) gegründet. Dabei knüpfte sie an folgende historische Tradition an:
Im Jahre 1520 stiftete Papst Leo X. den Petrus-Orden zum Widerstand gegen die Türken, welche in diesen Jahren die Küsten des Kirchenstaates bedrohten. 1534 vereinigte Papst Paul III. diesen Orden mit dem Paulus-Orden, den er vorher selbst gestiftet hatte.
Ziel der Bruderschaft ist die Vertiefung des persönlichen Glaubenslebens durch gemeinsame Gottesdienste, durch die Weiterbildung in den Lehren der Konzilien, durch Referate über die päpstlichen Enzykliken und Vorträge über die Texte des Katechismus der katholischen Kirche, um somit ein engeres Leben mit und in der Kirche zu ermöglichen. Statt destruktiver Kritik will sie vielmehr Aufbau-Arbeit leisten am Reiche Gottes und hinführen zu einem „Sentire cum Ecclesia“. Sie steht in Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus, dem Papst, und zum Lehramt unserer katholischen Kirche.
In den Jahren des Bestehens dieser Gemeinschaft hat sich immer wieder gezeigt, dass das gemeinsame Zeugnis, gegenseitige Hilfe durch das Gespräch und das Gebet füreinander Trost, Hilfe und Zuversicht in Notlagen, bei persönlichen Schwierigkeiten und in vermeintlichen Ausweglosigkeiten boten und immer wieder bieten.
Der Bruderschaft gehören heute 60 Mitglieder an. Diese sind Laien, Junge und Alte, Arbeiter und Akademiker, Unternehmer, Angestellte sowie inzwischen 5 Priester. Präfekt der Bruderschaft ist seit 1995 Ehrendomherr Edmund Dillinger.