Mitwirkende Gemeinschaften

Gemeinschaft vom Heiligen Johannes

Die Gemeinschaft vom Heiligen Johannes wurde 1975 von P. Marie-Dominique Philippe o.p. (1912-2006) gegründet. Sie besteht aus drei Zweigen: den Brüdern, den kontemplativen und den apostolischen Schwestern. Neben den Mutterhäusern in Frankreich hat die Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten in Europa, Afrika, Amerika und Asien Fuß gefasst.

Derzeit umfasst sie rund 550 Brüder, darunter etwa 230 Priester. Die kontemplativen Schwestern zählen rund 360 Mitglieder, während sich ca. 150 Schwestern dem Apostolat widmen. Hinzu kommen über 2500 Laien, die der Gemeinschaft als Säkularoblaten dienen.

Die gesamte Gemeinschaft lebt durch das Liebesopfer Christi, des einzigen und wahren Hohenpriesters, aus der Weihe an die Heilige Dreifaltigkeit. Im Bewusstsein des königlichen Priestertums der Gläubigen und des Amtspriestertums folgen die Mitglieder der Gemeinschaft durch ein Leben nach dem Evangelium entsprechend dem Beispiel des heiligen Johannes und in tiefer Verbundenheit mit der Gottesmutter Christus bis zum Kreuz. So empfangen sie von Gott zunächst alles im inneren Gebet, um diese Liebe an jene weiterzugeben, die danach dürsten. Auf diese Weise verherrlicht die Gemeinschaft den Vater und hilft den Menschen von heute, die Anbetung sowie die brüderliche Liebe wiederzuentdecken.

In besonderer Weise stellen die Ordensmitglieder ihren Verstand in den Dienst der Liebe. Bei der demütigen Suche nach der Wahrheit legen sie besonderen Wert auf ihre fundierte intellektuelle Ausbildung. So kommt die Johannesgemeinschaft dem Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils nach, sich auf Grundlage sorgfältiger philosophischer Studien den großen Problemen unserer Zeit zu stellen und den vielfältigen, oft atheistisch geprägten Ideologien entgegenzutreten. Auch will sie das Erbe des Glaubens verständlich und überzeugend den Menschen unserer Tage vermitteln. Damit dies auch vielen Gläubigen möglich wird, hat die Gemeinschaft die Johannesschule gegründet. Deren Studiengang steht jedem offen, der sich dafür interessiert, die Weisheit in ihren drei Bereichen der Philosophie, Theologie und Mystik unablässig zu vertiefen.

Gemeinschaft vom Heiligen Johannes


Generation Benedikt

ist die Generation von jungen und jung gebliebenen Menschen, die vom fairen, offenen und ideologiefreien Umgang Papst Benedikts XVI. mit den Fragen unserer Zeit begeistert sind.

Die Generation Benedikt, ein Netzwerk von Jugendlichen aus aller Welt, ist aus dem Weltjugendtag 2005 in Köln hervorgegangen. Sie will ihrer Generation ein angemessenes Sprachrohr in der Medienwelt verleihen. Die jungen Vertreter der Generation Benedikt wollen mit gleichaltrigen Wahrheitssuchern Erfahrungen teilen, Hinweise auf mögliche Antworten geben und mit ihnen gemeinsam Lebenswahrheiten formulieren – verständlich, zugänglich, lebensnah und öffentlich.

Als Vorbild dient Papst Johannes Paul II., weil er nicht zuletzt durch die Begründung der Weltjugendtage viele junge Menschen mit seinen Botschaften erreicht und bewegt hat. Außerdem pflegte er einen offenen und fairen Umgang mit den Medien sowie mit der außerkirchlichen Öffentlichkeit.

Die Mitglieder der Generation Benedikt sind junge Erwachsene, die ihr Leben am katholischen Glauben in seiner ganzen Bandbreite ausrichten und bereit sind, ihren Glauben und die daraus resultierende Lebensweise auch in der Öffentlichkeit zu bekennen und zu erläutern.

Vertretung junger Menschen in den Medien – unvoreingenommen, offen, katholisch:

Die Generation Benedikt ist weltweit vernetzt. Sie vertritt in der Medienwelt die Millionen von Jugendlichen, die auf den Weltjugendtagen und im gesellschaftlichen Leben eine positive, offene und konstruktive Einstellung zu Papst Benedikt XVI. und der katholischen Kirche zum Ausdruck bringen.

Die jungen Vertreter der Generation Benedikt sind wie alle jungen Menschen auf der Suche nach Antworten auf die Fragen des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens. Sie verweigern sich auf ihrer Suche nach Wahrheit nicht bewährten Autoritäten. Vielmehr möchten sie deren Anliegen besser verstehen und anderen Menschen zugänglich machen.

Der Papst stellt eine bedeutende dieser Autoritäten dar und ist daher erster Bezugspunkt der Generation Benedikt. Die Generation Benedikt sieht sich nicht als abgeschlossenen Kreis. Vielmehr will sie durch ihre Zuwendung auf die normalen Lebensumstände und die Fragen vieler junger Menschen hin auch jene erreichen, welche bisher Hemmungen hatten, sich auf ihrer Suche mit den Antworten von Papst und Kirche auseinanderzusetzen.

International:

Die Herkunft der Mitglieder – Deutschland, Frankreich, Italien, USA und Mexiko – spiegelt zum einen die Internationalität und Universalität der katholischen Kirche wieder, zeigt zum anderen aber auch, dass die jungen Menschen auf dem ganzen Erdball ähnliche Fragen umtreiben.

www.generation-benedikt.de


INER e. V.

Institut für Natürliche Empfängnisregelung Prof. Dr. med. Josef Rötzer e. V.

Unser Institut wurde 1986 zunächst für den deutschsprachigen Raum gegründet. Bald folgten Zweiginstitute in Italien, Polen und Georgien. INER Mitglieder wirken u. a. auch in Rumänien, Kroatien bis hin zu Paraguay. Das Standardwerk von Prof. Rötzer „Natürliche Empfängnisregelung (NER)“ liegt in 16 Sprachen übersetzt vor.

Die NER baut auf dem Zyklusgeschehen der Frau auf, in dem sich der Wechsel von möglichen fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen bestimmen lässt. Dieses Wissen bietet sowohl bei Kinderwunsch den Hinweis auf die fruchtbar(st)e Zeit, als auch bei der Notwendigkeit der Vermeidung einer Empfängnis die Möglichkeit sicher unfruchtbare Tage zu erkennen.

Ein wichtiges Ziel ist es, dass es immer mehr möglich werden sollte, dass jede Frau dieses Wissen um ihren eigenen Zyklusablauf kennen lernen kann, dient dieses Wissen doch nicht „nur“ der Empfängnisregelung oder der Grundlage für eine Diagnose und Therapie, sondern dieses Wissen stärkt das Selbstbewusstsein der Frau und schenkt ihr innere Ruhe. Mädchen, die sich selbst beobachten, fällt es leichter, ihr „Frau werden“ anzunehmen. Die Sprache des Körpers verstehen lernen ist daher sinnvoll, lange bevor es um die Empfängnisregelung geht.

In unserem Institut haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die NER in Form der sympto-thermalen Methode nach Rötzer immer mehr bekannt zu machen.

Wir versuchen, diese Aufgaben zu erfüllen durch Beratungsdienste für persönliche Anfragen, durch Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Dienste stehen allen Menschen offen. Weiter gehören zu unseren Aufgaben die Schulung und Weiterbildung von Frauen und Männern, die bereit und in der Lage sind, die gewonnenen Erkenntnisse weiterzugeben, wobei die Berater des Institutes mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass sie das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode anerkennen und die Natürliche Empfängnisregelung auf der Basis einer christlichen Sexualethik lehren. Auf unserer Homepage finden Sie Kontaktadressen und Angaben über laufende Kurse.

Ein Zitat von Mutter Teresa, das ihrer Nobelpreisrede aus dem Jahr 1979 entnommen ist, bringt unser Anliegen treffend auf den Punkt: „Natural family planning is nothing more than self-control out of love for each other“ – „Natürliche Empfängnisregelung ist Selbstkontrolle aus Liebe.“

www.iner.org


Jugend 2000

Aufbruch der jungen Kirche im Geist Mariens

Beim Weltjugendtag 1989 in Santiago de Compostela rief Papst Johannes Paul II. die Jugend der Welt auf, sich für die Neuevangelisierung einzusetzen. Durch diesen Aufruf inspiriert, entstand in Deutschland und England JUGEND 2000 / YOUTH 2000.

„Wir wollen die Freude am Glauben, die wir erlebt haben, auch an andere junge Menschen weitergeben und sie zu einer tiefen Begegnung mit Christus, besonders im Sakrament der Eucharistie, führen. Daher veranstalten wir regelmäßig „Prayerfestivals“, Fahrten zu Weltjugendtagen, Jugendkatechesen und Jugendwallfahrten, „Holy Hours“ u. v. a. m. Gemeinschaft im Glauben erleben wir auch in Gebetskreisen und bei thematischen Ski- und Wanderwochenenden.“

www.jugend2000.org

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Katholische Pfadfinderschaft Europas

Der Mensch will seinem Leben einen Sinn geben. Nicht einen unsicheren mittelmäßigen, fälschlichen, sondern wahren Sinn, der ihn ausfüllt und über sich hinauswachsen lässt. Diesen Sinn findet er in Jesus Christus. In seiner Nachfolge übernimmt er freudig Verantwortung im Dienst an Gott und den Mitmenschen.

Die Katholische Pfadfinderschaft Europas ist ein Bund von Kindern, Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen, die sich der „Pfadfinderidee“ ihres Gründers Baden-Powell verpflichtet wissen.

Ihr Ziel ist die Förderung der ganzheitlichen Erziehung von Jugendlichen auf Grundlage der Eigenverantwortung, sodass sie zu verantwortungsvollen, christlichen Persönlichkeiten heranreifen und fähig werden, in Beruf, Familie oder geistlichem Stand ihre Aufgabe im Reiche Christi zu finden.

Kinder und Jugendliche sind in der heutigen Gesellschaft verschiedensten Einflüssen ausgesetzt. Nicht alle tragen zu einem gelungenen Leben bei. In der Pfadfindergruppe lernen sie in einer guten Atmosphäre, wie sie ihr Leben in der modernen Gesellschaft als verantwortungsbewusste Christen erfolgreich meistern.

Die gesamte Erziehung wird getragen von einem gesunden Glaubensleben. Dazu gehören Kenntnisse über den Glauben, Gewissensbildung sowie ein altersgerechtes Leben aus dem Gebet und den Sakramenten.

„Kirchlichen Sinn, religiös sittliches Hochstreben und marianische Frömmigkeit” bescheinigte der Bischof von Augsburg der Katholischen Pfadfinderschaft Europas in seiner Bestätigung als kirchliche Jugendgemeinschaft vom 11. Februar 1992. Als Mitglied der Union Internationale des Guides et Scouts d’Europe ist die Katholische Pfadfinderschaft Teil einer privaten internationalen Vereinigung von Gläubigen, die am 26. September 2003 durch den Päpstlichen Rat für die Laien anerkannt wurde.

www.kpe.de

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Legionäre Christi / Regnum Christi

Das Regnum Christi ist eine Apostolatsbewegung, die im Dienst von Mensch und Kirche steht. Sie wurde wie die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi 1941 in Mexiko gegründet. Ihr Charisma deckt sich mit dem der Legionäre Christi. Derzeit zählt sie etwa 70.000 Mitglieder, darunter Jugendliche und Erwachsene, Diakone und Priester aus über 30 Ländern.

Jesus Christus als Person immer besser zu kennen, ehrlich zu lieben und ihn nachzuahmen, das ist der Kern der Spiritualität. Diese persönliche Beziehung zu Christus ist der Motor, der zu einer dynamischen und aktiven Weitergabe des Glaubens führt. Die Liebe fordert uns dazu auf, nach dem wirkungsvollsten Weg zu suchen und bei der ständig notwendigen Erneuerung der Gesellschaft mitzuwirken. Beständiges und liebevolles Vertrauen auf Gott und unermüdliche Arbeit sind die Grundpfeiler auf der Suche nach konkreten Ergebnissen. In enger Zusammenarbeit mit allen Christen, die aktiv am Wohl der Kirche und der Mitmenschen wirken wollen, arbeiten wir an den unterschiedlichsten Werken der Evangelisierung. Dabei spielen die Jugend als Mitgestalter der Zukunft und die Familie als Schule des Lebens eine entscheidende Rolle.

Im November 2004 wurden die Statuten der Apostolatsbewegung Regnum Christi vom Heiligen Stuhl in ihrer endgültigen Form approbiert. Wie aus dem Text des Dekrets hervorgeht, ist es Ziel der Bewegung, „unter den Menschen das Reich Christi zu errichten, und zwar durch die Heiligung der Mitglieder und durch ein apostolisches Wirken, das durch Einzelne und durch Gruppen im Dienst der Kirche und ihrer Hirten ausgeführt wird. Hierfür setzen sich die Mitglieder jeweils in dem Stand und in der Lebensform ein, zu der Gott sie berufen hat [...]. Ihr spezifisches Charisma deckt sich mit dem der Legionäre Christi und besteht darin, das Gebot der Liebe, das Jesus Christus, unser Heiland, uns durch seine Menschwerdung geschenkt hat, zu erfassen, zu leben und zu verkünden“. Auf diese Weise hat der Heilige Vater die Identität und das Charisma der Bewegung Regnum Christi bestätigt.

www.legionariesofchrist.org


Marianische Bewegung Königin der Liebe

entstand auf Grund der Botschaften der Königin der Liebe, die in Schio / Italien von 1985 – 2004 dem Seher Renato Baron erschienen ist. In mehr als 1.600 Botschaften, die von der Kirche geprüft und uns für die Verbreitung freigegeben wurden, sind wir aufgerufen zu einem neuen Leben der echten Gottes- und Nächstenliebe. Das von der Gottesmutter gewünschte „Werk der Liebe“ findet seine geistliche Verwirklichung in der vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria, die in dem Statut der „Marianischen Bewegung Königin der Liebe“ verankert ist. Dieses Statut wurde in Zusammenarbeit mit der Diözese Vicenza ausgearbeitet und 1997 vom Bischof angenommen. Neben der Treue zur Lehre der katholischen Kirche ist unsere Mitarbeit und Hingabe an die Gottesmutter, die sich vor allem in der Weihe an ihr unbeflecktes Herz ausdrückt, ein wichtiges Ziel. Mit ihren 25.000 geweihten Mitgliedern aus aller Welt stellt sich die Bewegung ganz in den Dienst der Neuevangelisierung. Die materielle Umsetzung des „Werkes der Liebe“ finden wir in zahlreichen karitativen Werken (Altenheim, Waisenhäuser), deren Durchführung der Vereinigung „Opera dell amore“ (1995 gesetzlich anerkannt) obliegt. Nach dem Wunsch der Gottesmutter entstand auch die Gruppe „Bewegung mit Christus für das Leben“, die sich für den Schutz des „ungeborenen Lebens“ einsetzt. Ein weiteres Werkzeug zur Glaubenserneuerung ist der Radiosender „Maximilian Kolbe“, der Tag und Nacht katholische Sendungen in die ganze Welt ausstrahlt. 1998 wurde der geistliche Assistent Don Bonato vom Bischof beauftragt die Bewegung pastoral zu betreuen. So werden u. a. katechetische Ausbildungen (4x im Jahr) für Jugendliche angeboten, die vom bischöflichen Assistenten in Zusammenarbeit mit der Bewegung durchgeführt werden. Aus diesen regelmäßigen Jugendtreffen formte sich die Schio-Jugend, die durch Maria andere Jugendliche für den katholischen Glauben begeistern will.

www.reginadellamore.org


Der Neokatechumenale Weg

Der Neokatechumenale Weg ist nicht das Ergebnis einer pastoralen Planung, sondern entstand 1964 unter den Bewohnern der Baracken von Palomeras Altas am Stadtrand von Madrid. Seine Initiatoren sind der Maler Francisco Argüello (Kiko) und Carmen Hernandez. Kiko Argüello ging in die Baracken mit einer Bibel, einem Kreuz und einer Gitarre, um still, wie ein Armer unter den Armen, im Geiste Charles de Foucalds zu leben. Bald begann man in den Baracken das Wort Gottes zusammen zu hören und die Eucharistie zu feiern. Dies geschah mit einer solchen Einfachheit und Kraft, dass sich diese Praxis rasch festigte. Überrascht von den Früchten der Verkündigung der Guten Nachricht, begriffen Kiko und Carmen Hernandez, dass das, was ihnen von Gott geschenkt worden war, auch kostenlos weitergegeben werden musste. Aus diesem Grunde kamen sie, ermutigt vom Bischof von Madrid, Kardinal Casimiro Morcillo, den Anfragen aus verschiedenen Pfarreien nach, auch dort diese Katechesen zu halten, die die erste Gemeinschaft ins Leben gerufen hatten. So breitete sich der Neokatechumenale Weg auf 105 Nationen aus.

In einem Brief über den Neokatechumenalen Weg von Papst Johannes Paul II. an Bischof Paul Josef Cordes vom 30.08.1990 sagte der Heilige Vater: „… nehme ich die an mich gerichtete Bitte auf und erkenne den Neokatechumenalen Weg an als Itinerarium katholischer Formation, gültig für die Gesellschaft und die gegenwärtige Zeit.“ Mit Dekret des Päpstlichen Rates für die Laien vom 29.06.2002 wurden die Statuten des Neokatechumenalen Weges approbiert (Der Neokatechumenale Weg – Statut, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer 2003).

In Kommunion mit dem Bischof entfaltet sich der Neokatechumenale Weg innerhalb der vorgegebenen Struktur der Pfarrei. Dort entstehen die kleinen Gemeinschaften, aus Menschen, die sich in Alter, sozialer Herkunft, Mentalität und Kultur unterscheiden. Es geht um Menschen, die das christliche Leben und die Grundkonsequenzen ihrer Taufe einfach wieder entdecken und leben wollen, durch ein Katechumenat nach-der-Taufe, das in Etappen unterteilt ist, die jenen der Urkirche ähnlich, aber der Situation von schon Getauften angepasst sind. Das Katechumenat artikuliert sich auf dem Dreifuss: Wort Gottes, Liturgie, Gemeinschaft. Diese Gemeinschaften haben die Mission, innerhalb der Pfarrei die Kraft einer evangelisierenden Kirche zu entwickeln, eine konkrete Tür für die Rückkehr von Kirchenfernen und – Distanzierten zu öffnen bzw. offen zu halten. Durch die kleine Gemeinschaft lässt sich also in einer sichtbaren und tastbaren Form die Kirche als „der Leib des auferstandenen Christus“ erfahren. Die Gemeinschaft, in der Christus sich sichtbar macht, lebt in Demut, Einfachheit und Lob, wie die Heilige Familie von Nazareth.

www.neokatechumenat.de

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Nightfever

NIGHTFEVER möchte die Freude des Weltjungendtags weitertragen und sie allen Menschen weiterschenken. Wir schenken, was wir selbst erleben durften: die barmherzige Liebe Gottes. Darum gehen wir auf die Straßen und Marktplätze, um einzuladen und von der Freude zu erzählen, die uns erfüllt!

Unsere Idee entstand im Anschluss an den Weltjugendtag in Köln und so fand das erste NIGHTFEVER im Oktober 2005 in Bonn statt. Seitdem hat sich NIGHTFEVER in mehreren deutschen Städten angesiedelt.

In der Nacht empfinden Menschen anders als am Tage. Licht, Farben und Geräusche werden intensiver erlebt. Gedanken und Gefühle, die am Tag überdeckt werden, treten in der Nacht mit Macht hervor. Bei NIGHTFEVER erleben Sie spannende Dinge, gute Musik, nette Leute, anregende Gespräche, einfach eine besondere Atmosphäre und mit Jesus Christus einen besonderen Gast in unserer Mitte. Mach die Nacht zum Tag!

Komm zu NIGHTFEVER

„Were not our hearts burning within us?“ (Lk 24,32)

Hinter NIGHTFEVER stehen in den einzelnen Städten viele junge Menschen aus Gemeinden, Gemeinschaften, Priesterkandidaten sowie Studierende verschiedener Fakultäten. Nach dem Weltjugendtag in Köln 2005 initiierten Katharina Fassler und Andreas Süß das erste NIGHTFEVER in Bonn.

Der Abend beginnt in der Regel mit der hl. Messe. Im Anschluss daran besteht bis in die Nacht hinein Gelegenheit zu Anbetung, Gebet, Gesang und Gespräch.

www.nightfever-online.de

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Die Passionisten

in Süddeutschland und Österreich - Vizeprovinz von den heiligen fünf Wunden

Im Jahr 1720 gründete der heilige Paul vom Kreuz (1694-1775) in Italien die Kongregation vom Leiden Jesu Christi (Passionisten). Er erkannte im Leiden Christi „das größte und überwältigendste Werk der Liebe Gottes“. Die Betrachtung dieser Liebe sah er als wirksamstes Mittel an, um das Böse zu überwinden, die Menschen zu bekehren und sie auf den Weg zur Heiligkeit zu führen.

Die Passionisten geloben in einem vierten Gelübde, „nach Kräften unter den Gläubigen das Andenken und die Verehrung des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus zu fördern“, es durch Wort und Tat zu verbreiten und so ein tieferes Bewusstsein seiner Bedeutung und seiner Kraft für jeden einzelnen Menschen und für das Leben der Welt zu wecken.

Gerade in einer Zeit, in der Leid, Schmerz und Tod oft aus dem Leben verdrängt werden und Menschen verlernt haben damit umzugehen, kann der Bezug zum leidenden, gekreuzigten und auferstandenen Herrn Schlüssel zum Verständnis und somit Hilfe und Trost sein.

Das Ordenskleid der Passionisten besteht aus einem schwarzen Habit, dem Passionszeichen und dem Gürtel. Ihr Leben ruht auf den beiden Grundpfeilern: Gebet und Predigt. Passionisten sind aktive Kontemplative, die auf kreative Weise Kontemplation und aktives apostolisches Leben miteinander verbinden.

Derzeit gibt es ca. 2100 Passionisten mit über 400 Niederlassungen in 54 Nationen auf allen fünf Erdteilen. Der Sitz der Ordensleitung ist das Kloster San Giovanni e Paolo in Rom, das in der Nähe des Kolosseums liegt und zugleich als internationales Studienhaus dient.

In der süddeutschen-österreichischen Vizeprovinz der Passionisten gibt es Niederlassungen in München-Pasing, Schwarzenfeld (Opf.) und Maria Schutz am Semmering (A).

www.passionisten.de


Die NOVA MILITIA IESU CHRISTI (NMIC)

Die deutschsprachige Provinz der NOVA MILITIA IESU CHRISTI ist eine ritterliche Vereinigung von ledigen und verheirateten Gläubigen, Männern und Frauen, Klerikern und Laien, die sich gemeinsam bemühen, einen christlich-katholischen Lebensstil zu pflegen und die weltliche Ordnung mit christlichem Geist zu beleben. Unsere Gemeinschaft möchte einen Beitrag leisten zur Neuevangelisierung und steht treu zum Heiligen Vater und den ihm verbundenen Bischöfen. Orientierung bieten uns die Ritterlichen Tugenden „State“ – Aufrichtigkeit und Stetigkeit, „Masze“ – Mäßigung und Bescheidenheit, sowie Treue und Verlässlichkeit. Wir sind stetig bemüht, am Kommen des Reiches Gottes und am Aufbau der heiligen römisch-katholischen Kirche mitzuwirken.

Das persönliche Gebet und das Gebet in der Gemeinschaft stärken uns bei diesem Vorhaben. Die Pflege des Tageszeitengebets ist uns ein Anliegen. Die Grundsätze und Lehren der heiligen römisch-katholischen Kirche wollen wir im Alltag aufrichtig leben und vertreten. Wir bekennen uns zum Zweiten Vatikanischen Konzil und seinen Beschlüssen.

Ein besonderes Anliegen unserer Gemeinschaft ist es, zu anderen geistlichen Gemeinschaften und Klöstern sowie zum Forum der Deutschen Katholiken geschwisterlichen Kontakt zu pflegen. Der heilige Benedikt von Nursia und der heilige Bernhard von Clairveaux sind besondere Vorbilder und Patrone der Gemeinschaft. Die Benediktregel dient den Rittern als besondere Richtschnur in ihrem Leben.

Die NOVA MILITIA bezieht sich auf die Tradition des Convento de Christo in Portugal, ohne jedoch personelle oder historische Kontinuität zu beanspruchen. Sie bildet unter dem Dach der internationalen NOVA MILITIA IESU CHRISTI einzelne, selbständige, nationale Provinzen. Die internationale Vereinigung wurde im Jahre 1990 von den tschechischen Christusrittern (Convento de Christo) wieder begründet. Die tschechische Gemeinschaft erhielt im Jahre 2007 durch den Brünner Diözesanbischof Vojtèch Ckrle die kirchliche Anerkennung mit besonderem Wohlwollen für die Gemeinschaft der NOVA MILITIA IESU CHRISTI.

www.nova-militia-jesu-christi.org


Bruderschaft der hl. Apostel Petrus und Paulus

wurde 1992 von katholischen Männern (Laien) gegründet. Dabei knüpfte sie an folgende historische Tradition an:

Im Jahre 1520 stiftete Papst Leo X. den Petrus-Orden zum Widerstand gegen die Türken, welche in diesen Jahren die Küsten des Kirchenstaates bedrohten. 1534 vereinigte Papst Paul III. diesen Orden mit dem Paulus-Orden, den er vorher selbst gestiftet hatte.

Ziel der Bruderschaft ist die Vertiefung des persönlichen Glaubenslebens durch gemeinsame Gottesdienste, durch die Weiterbildung in den Lehren der Konzilien, durch Referate über die päpstlichen Enzykliken und Vorträge über die Texte des Katechismus der katholischen Kirche, um somit ein engeres Leben mit und in der Kirche zu ermöglichen. Statt destruktiver Kritik will sie vielmehr Aufbau-Arbeit leisten am Reiche Gottes und hinführen zu einem „Sentire cum Ecclesia“. Sie steht in Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus, dem Papst, und zum Lehramt unserer katholischen Kirche.

In den Jahren des Bestehens dieser Gemeinschaft hat sich immer wieder gezeigt, dass das gemeinsame Zeugnis, gegenseitige Hilfe durch das Gespräch und das Gebet füreinander Trost, Hilfe und Zuversicht in Notlagen, bei persönlichen Schwierigkeiten und in vermeintlichen Ausweglosigkeiten boten und immer wieder bieten.

Der Bruderschaft gehören heute 60 Mitglieder an. Diese sind Laien, Junge und Alte, Arbeiter und Akademiker, Unternehmer, Angestellte sowie inzwischen 5 Priester. Präfekt der Bruderschaft ist seit 1995 Ehrendomherr Edmund Dillinger.

www.petrus-paulus.de

 

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