
Wenn Kirche und Papst in den letzten Jahren im Feuer der öffentlichen Kritik standen, gingen hunderttausende Italiener in Rom und noch mehr Spanier in Madrid auf die Straße. Das hat seine Wirkung in diesen Ländern nicht verfehlt. Wer hat diese Katholiken mobilisiert? Hinter diesen Sympathiekundgebungen standen die Bischöfe, die Laienorganisationen, besonders die neuen geistlichen Gemeinschaften.
In Deutschland fand am 11. Juli in München und Köln die Kundgebung „Deutschland pro Papa“ statt. Es kamen rund fünftausend Menschen. Eine großartige Initiative Weniger! Aufgerufen hatten dazu nicht die Bischöfe, nicht das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK), nicht der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ – 650.000 Mitgl.), nicht der katholische Frauenbund (220.000 Mitgl.) und nicht das Kolpingwerk (270.000 Mitgl.) etc. Wird es beim nächsten Mal anders sein?
Wir müssen davon ausgehen, dass die Angriffe auf die Kirche und den Hl. Vater zunehmen werden. Wir werden dann, wie bisher, nicht von den Medien, die die Meinung in unserem Land prägen, unterstützt werden. Man kann nicht die Feuerwehr erst dann gründen, wenn das Haus schon brennt. Das muss vorher geschehen. Wer die Situation ändern will, muss auch bereit sein, für Papst und Kirche mit anderen punktuell zusammen zu stehen: In Gottesdiensten, in öffentlichen Kundgebungen und friedlichen Demos, in gemeinsamen Erklärungen und in Appellen an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft.
Auch das Gute braucht ein Mindestmaß an Organisation und Vernetzung, damit schnelles Handeln möglich ist. Wir laden zu einem Gespräch darüber am 27. Aug. 2010 um 20:00 Uhr in das Kongresshotel Esperanto in Fulda ein. Wer an diesem Gespräch teilnehmen will, möge sich beim Forum Deutscher Katholiken, Postfach 11 16, 86912 Kaufering oder unter Hubert.Gindert@der-fels.de oder unter Tel. 08191/966744 oder Fax 08191/966743 anmelden.
Gez. Prof. Dr. Hubert Gindert
Wir vom Forum Deutscher Katholiken und den ihm angeschlossenen Gemeinschaften grüßen in Liebe und Ehrerbietung unseren Hl. Vater Papst Benedikt XVI.
Hl. Vater, wir stehen in uneingeschränkter Solidarität und Treue zu Ihnen als Nachfolger Petri und Stellvertreter Christi auf Erden und gedenken Ihrer in unseren Gebeten.
Wir danken Ihnen für Ihr großartiges Glaubenszeugnis in der Nachfolge Christi unseres Herrn.
Wir stellen unser Bemühen um die Neuevangelisierung unseres Landes unter den Schutz der Gottesmutter Maria, der Patrona Bavariae, und aller Heiligen unseres Landes und erbitten für uns den besonderen apostolischen Segen.
gez. Prof. Dr. Hubert Gindert
Das Forum Deutscher Katholiken unterstützt die Solidaritätskundgebungen in Köln und München: Deutschland pro Papa
Das Forum Deutscher Katholiken und mit ihm der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Augsburg haben sich in der gegenwärtigen Situation der Diözese Augsburg an Rom gewandt.
Sie bitten um Hilfe, da Einheit und Disziplin in der Diözese weithin verloren gegangen sind, die Vorgänge um den Rücktritt von Bischof Dr. Walter Mixa nicht aufgeklärt sind
und auf allen Ebenen der Diözese kirchenspalterische Tendenzen sichtbar werden. Ganz besonders tun sich hier führende Leute einer sogenannten „Pfingsterklärung“ hervor, die verräterischerweise denselben Namen trägt, wie die „Pfingsterklärung“ von 1871, die den Weg zur Abspaltung der Altkatholiken vorbereitete. Die kirchenspalterische Tendenz wurde bisher auch auf verschiedenen Veranstaltungen dieser Gruppe überdeutlich.
Die Diözese braucht solide Voraussetzungen zur Erneuerung in der Einheit mit dem Heiligen Vater.
Prof. Dr. Hubert Gindert, Forum Deutscher Katholiken
Gerhard Stumpf, Initiativkreis kath. Laien und Priester in der Diözese Augsburg
Die Kirche Jesu Christi ist die Gemeinschaft der Gläubigen, die vom Nachfolger des hl. Petrus und von den mit ihm verbundenen Bischöfen geleitet wird. Sie ist durch das Glaubensbekenntnis, durch die Sakramente und durch die kirchliche Leitung geeint.
Führende Vertreter der sog. „Pfingsterklärung“ versuchen, die derzeitige Notlage in der Diözese Augsburg auszunutzen, um die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche zu ändern. Ihr Ziel ist die Schaffung einer anderen Kirche, nämlich einer „demokratischen“ zeitgeisthörigen Funktionärskirche.
Wir wollen die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche unseres Herrn Jesus Christus. Das ist die Kirche, die wir lieben. Deshalb stehen wir in Loyalität zum Heiligen Vater, zu seinem Lehramt und zu den mit ihm verbundenen Bischöfen. Wir bitten alle Katholiken, den kirchenspalterischen Tendenzen entgegenzutreten, weil gerade mit der Wiederherstellung der Einheit die Kirche erneuert werden kann.
Prof. Dr. Hubert Gindert
Forum Deutscher Katholiken und die mit ihm verbundenen Gemeinschaften
Wir haben genug von denen, die – angeblich im „Geist des Konzils“ - seit vierzig Jahren die Kirche in Deutschland zerneuern.
Wir wollen nicht die Zeitgeist-Kirche eines Hans Küng.
Wir wollen nicht die Pillen-Kirche einer Margot Käßmann.
Wir wollen die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche unseres Herrn Jesus Christus,
die Kirche, die von Papst und Bischöfen geleitet wird,
die Kirche, von der das Zweite Vatikanische Konzil spricht,
die Kirche, der unser Taufgelübde gilt,
die Kirche von Pater Rupert Mayer, von Maximilian Kolbe, von Mutter Teresa, von Pater Werenfried van Straaten, (…)
die Kirche, für die unsere Väter und Mütter gestritten und gelitten haben.
Das Forum Deutscher Katholiken und die mit ihm verbundenen Gemeinschaften
Prof. Dr. Hubert Gindert